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Schnupfen

Wer kennt das nicht? Klimaanlagen oder Heizungsluft trocknen den Schutzfilm auf der Nasenschleimhaut aus. Jetzt ist die Nase ganz besonders anfällig für Viren und Pollen, die einen Schnupfen auslösen können.

Bei einem Erkältungsschnupfen dringen Viren in die Nasenschleimhaut ein. Um sie abzuwehren, leitet unser Körper eine Entzündungsreaktion ein. Dabei freigesetzte Entzündungssubstanzen bewirken unter anderem eine Weitstellung der Blutgefäße, aus denen dann große Mengen an Flüssigkeit in das entzündete Gewebe austreten. Der in dieser Phase der Erkrankung nicht mehr funktionierende Schutzfilm auf der Nasenschleimhaut wird weg gespült, die Nase beginnt zu laufen. Damit keine Komplikationen wie z.B. eine Nasennebenhöhlenentzündung entstehen, ist hier eine sorgfältige Behandlung mit abschwellenden und gleichzeitig pflegenden Nasensprays unerlässlich.

Die allergische Rhinitis wird durch Inhalationsallergene wie zum Beispiel Pollen hervorgerufen. Sie stimulieren auf der Nasenschleimhaut die Produktion von Immunglobulin E, das eine allergische Reaktion in Gang setzt. Die Folge ist eine verstärkte Ausschüttung von Histamin aus der Mastzelle, das die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut weit stellt. Nun wird verstärkt wässriges Sekret gebildet und die Nase beginnt zu laufen. Auch hier ist eine sorgfältige Behandlung wichtig, damit sich aus dem saisonalen allergischen Schnupfen kein ganzjähriger Schnupfen entwickelt.
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