Ab einem mittleren bis stark erhöhten Thromboserisiko, wie es nach Knie- und Hüftgelenkersatz besteht, ist eine medikamentöse Thrombosevorbeugung, unterstützt durch
physikalische Basismaßnahmen, angezeigt.
3 Diese thrombosevorbeugenden Medikamente bezeichnet man in der Fachsprache als „Antikoagulanzien“; der Volksmund kennt sie auch als „Blutverdünner“. Diese Bezeichnung ist allerdings medizinisch nicht richtig, denn sie verdünnen das Blut nicht, sondern hemmen seine Gerinnbarkeit, so dass
Blutgerinnsel (Thromben) nicht so leicht gebildet werden können.